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Dr. Uwe Rhein, Leiter des Brustzentrums am SRH Zentralklinikum Suhl. Seit dem prominenten Fall von Angelina Jolie fragen immer mehr Frauen nach der Möglichkeit einer Brustamputation, um eine mögliche Erkrankung an Brustkrebs zu umgehen. Infrage kommt diese Operation allerdings nur bei erblicher Vorbelastung, also in etwa 5 bis 10 % der Fälle. Dann kann eine solche Operation in über 90 % die Erkrankung an Brustkrebs vermeiden. In Familien, in denen gehäuft Brustkrebs auftritt, kann man eine genetische Beratung durchführen und einen Bluttest machen, um betroffene Frauen speziell beraten zu können, ob eine intensivierte Vorsorge oder eine besagte Operation infrage kommt.
Dr. Marc Walther, CA der Klinik für Innere Medizin am SRH Zentralklinikum Suhl. Lymphknoten sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems und eine Art Filter für körperschädliche Stoffe. Ist ein Lymphknoten gerade dabei, Fremdkörper zu bekämpfen, kann das zum Anschwellen und dadurch zu Schmerzen führen. Das wiederum ist aber ein gutes Zeichen, denn wenn Lymphknoten schmerzhaft und beweglich sind, handelt es sich häufig um gutartige Lymphknotenschwellungen. Die Bösartigen sind demnach häufig die, die unbeweglich und nicht schmerzhaft, aber trotzdem vergrößert sind. Patienten sollten bei einer dieser Anzeichen einen Arzt aufsuchen, um so früh wie möglich abzuklären, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Erkrankung handelt, rät Dr. Walther.
SRH Zentralklinikum Suhl
SRH Waldklinikum Gera