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Dr. Marc Walther, CA der Klinik für Innere Medizin am SRH Zentralklinikum Suhl. Lymphknoten sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems und eine Art Filter für körperschädliche Stoffe. Ist ein Lymphknoten gerade dabei, Fremdkörper zu bekämpfen, kann das zum Anschwellen und dadurch zu Schmerzen führen. Das wiederum ist aber ein gutes Zeichen, denn wenn Lymphknoten schmerzhaft und beweglich sind, handelt es sich häufig um gutartige Lymphknotenschwellungen. Die Bösartigen sind demnach häufig die, die unbeweglich und nicht schmerzhaft, aber trotzdem vergrößert sind. Patienten sollten bei einer dieser Anzeichen einen Arzt aufsuchen, um so früh wie möglich abzuklären, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Erkrankung handelt, rät Dr. Walther.
Dr. Stefan Marciniak, leitender Oberarzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am SRH Waldklinikum Gera.
Eine immer wieder verstopfte Nase kann ein Anzeichen für Polypen sein. Das sind Schleimhaut-Ausstülpungen, die in den Nasennebenhöhlen entstehen und die Öffnung zur Nase blockieren. Betroffene atmen in der Folge vermehrt durch den Mund, was vor allem Lunge und Bronchien belastet, da die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend gefiltert, erwärmt und befeuchtet wird. Sind Nasenpolypen noch klein, können sie mit modernen Nasensprays behandelt werden. Müssen sie operativ entfernt werden, so ist dies ein verhältnismäßig kleiner Eingriff, beruhigt Dr. Marciniak.
SRH Zentralklinikum Suhl
SRH Waldklinikum Gera